August 2008
Unser erster Törn in kroatischen Gewässern
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Am Sonntag den 18. August, zu unchristlicher Zeit morgens um 2.00 Uhr, begann unser diesjähriger Segeltörn, erstmals in Kroatien. Wir hatten uns mit 2 Crews für einen one way Törn von Kremik (Split) nach Dubrovnik entschieden.
Die Anreise per Flug von Köln Bonn nach Split mit Taxi Transfer zur Marina in Kremik war nur leicht verspätet, so dass wir bereits einen ersten vollgültigen Urlaubstag zur Erkundung des nahen Städtchens Primosten und zur Erledigung aller Einkäufe hatten, bevor wir die beiden Schiffe am späten Nachmittag übernehmen konnten.

Beide Oceanis 393/3 des Vercharterers sunsail waren in gutem Zustand und wir konnten den gebotenen Komfort - insbesondere die gute Belüftung des Salons - während des gesamten Törns immer wieder mal loben und genießen. Lediglich die Umwandlung des Salons in einen Doppel-schlafplatz machte den Einsatz einer besonderen Technik notwendig.
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Am Montag den 19. August setzten wir uns dann in Bewegung.
Die Summerwine III unter Skipper Eckart mit Manfred, Gerd Heinz, Gerd Opatz und den beiden Neulingen auf ihrem ersten Törn, Reinhard und Felix und die Tut Yai unter Skipper Gisbert mit Wilfried, Paul, Klaus, Karl und seiner lieben Frau Sylvia.
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Erstes Ziel war eine bezaubernde Ankerbucht auf der Insel Solta. An diesem Tag - und dann auch an allen weiteren- hatten wir reichlich Sonne aber leider nur wenig Wind.
Hin und wieder gelang es, die eine oder andere Seemeile unter Segel zu fahren, aber um unsere ausgesuchten Ziele zu erreichen war der Motor immer wieder das letzte Mittel der Wahl.
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Unsere weiteren Ziele. die Hafenstadt Hvar auf der gleichnamigen Insel, übrigens von der Marina aus nur per Wassertaxi zu erreichen, eine Ankerbucht auf der Insel Scedro, die Marina der Stadt Korcula - ein besonders sehenswertes Städtchen - und am Freitag, der letzten Etappe vor unserem Zielhafen, noch einmal eine Ankerbucht auf der Insel Mljet.
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Hier erlebten wir erstmals auf diesem Törn, dass zum ankern kein Platz war aber großzügig bereitgestellte Moorings und Bojen bereit lagen, allerdings mit der Verpflichtung, die Restaurants der entsprechenden Eigentümer zu besuchen.
Das ist ja ganz nett, wenns denn dem "Maitre de Kombüse " nicht das sorgfältig ausgetüftelte Verpflegungskonzept über den Haufen wirft.und er am Ende des Törns noch über eine komplette Mahlzeit verfügt.
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Den letzten Tag haben wir dann auf allgemeinen Beschluss mit einem weiteren Badeaufenthalt in einer besonders reizvollen Bucht so eingeteilt, dass wir pünktlich zum letzten Abgabetermin die Marina des ACI in Dubrovnik erreichten. Besondere Aufregung gab es noch beim Anlaufen der Tanke, die in dem schmalen Fjord eine extrem seichte und schmale Fahrrinne aufwies.
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Wenn wir unserem Echolot hätten glauben müssen, wären wir mehrfach festgefahren. Gott sei Dank hat der sich geirrt.
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Für den Abend war vor dem Rundgang durch Dubrovnik noch ein Besuch in der Marina des Segelclubs ORSAN vereinbart. Wir wollten dort als Bad Homburger den Segelfreunden unserer Partnerstadt einen good will Besuch machen und erste Kontakte knüpfen für mögliche gemeinsame Aktivitäten der nächsten Zeit, was leider insoweit etwas in die Hose ging, als der Ansprechpartner,
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der Herr Direktor Prosenica, voll darauf eingerichtet war, uns vor dem Einlaufen in der ACI Marina an seinem clubeigenen Anleger zu begrüßen und wir uns durch unsere "Verspätung" erst am frühen Abend eingetrudelt sind.

Nun denn, es gelingt nicht immer alles. Dennoch war der Abend in Dubrovnik dann noch ein echtes Erlebnis.
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Die Rückreise war wieder Routine, auch der Stau auf der A 3. Alle sind wohlbehalten zurückgekehrt und sind sich einig, dass es ein wunderbar gelungener Törn war.
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Gerd